Dienstag, 4. November 2014

5. Urlaubstag - Sonnenaufgang im Pantanal und Vandalen am Storchennest

Um 5 Uhr in der Früh war die Nacht für meine Menschen vorbei.
Eine halbe Stunde später trafen sie sich, Taschenlampen in den Händen und marschierten zusammen mit Ari in der Dunkelheit zum Aussichtsturm. In der Ferne hörte man das Gebrüll der Brüllaffen. Es sind die Männchen, die in Horden gemeinsam brüllen und auf diese Weise ihr Revier markieren. Man hört sie nur in der Morgen- und Abenddämmerung. Sobald es hell ist sind sie ruhig.
Meine Menschen erklommen den Aussichtsturm und Ari bedauerte die Wolken am Himmel.
Noch sieht man keine Konturen.


Das änderte sich schnell


und die Wolken machten den Himmel eigentlich nur schöner.


Ganz allmählich


stieg die Sonne


höher 


und höher.


Ein Hyazinthara-Paar, das die Nacht auf einem toten Baum verbracht hatte,


wachte nun auf und als es hell war


flogen sie


direkt zum Jaribustorchennest.


Während sich einer der Beiden auf einem Ast niederließ
.

begann der andere damit die Nester der Mönchspapageien zu inspizieren.


Es schien, als würde er sich zerstörerisch betätigen, denn es flog Nestmaterial herunter.


Meine Menschen hatten sich inzwischen vom Aussichtsturm herunterbegeben und waren unter das Storchennest gegangen.


Und so kam es, dass der Ara sie bemerkte


und schließlich mit dem anderen davon flog.


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