Montag, 3. November 2014

4. Urlaubstag - Warten auf das Boot

In Port Joffre war, obwohl extra telefonisch angekündigt, das Boot, mit dem meine Menschen auf dem Fluss nach dem Highlight dieser Tour, dem Jaguar, Ausschau halten wollten, noch nicht fertig. Also vertrieben sie sich die Zeit mit Fotografieren der Vögel auf der Anlage.

Ein Hyazinth-Ara Paar brütet hier schon seit ca. 40 Jahren in einem hohlen Baum. Sie haben sich mittlerweile an Menschen gewöhnt, trotzdem sollte man jetzt in der Brutzeit vorsichtig sein. Und so war das Paar gleich zur Stelle als man sich dem Brutplatz nährte; bereit ihn zu verteidigen. Abstandhalten war also geboten, zumal ein Ara mit seinem kräftigen Schnabel durchaus einen Finger abbeißen kann.
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Der Riesentukan, der gerne Papaya frisst - die Fraßspuren sind von ihm - flog leider gerade davon und kam nicht zurück.


Der Riesentukan ist übrigens ein Nesträuber. Die Vögel, deren Nester er räubert verfolgen ihn deswegen und versuchen ihm im Flug die Steuerfedern aus dem Schwanz zu rupfen um ihn so flugunfähig zu machen.

Hier wieder ein Rabengeier,


noch einer


und ein (junger) Schopfkarakara


Zwei Weißhalsibisse, die ein bisschen wie Enten aussehen.


Dieser hübsche Kerl im Papayabaum ist ein Orangerückentrupial


Und dieser, wie ein Truthahn aussehender, Vogel ist ein Halsband-Wehrvogel.
Wenn sich ein Fressfeind in der Nähe befindet, schreien sie und warnen somit andere Tiere. Auf der Suche nach dem Jaguar machen sich dies die Bootsfahrer zu Nutze. Das Geschrei des Wehrvogels könnte auf einen Jaguar hinweisen.


Natürlich war auch der Wappenvogel des Pantanals, der Jabiru-Storch, da.
Gut zu erkennen ist der markante, beutelartige Sack am unteren Teil des Halses. Bei Erregung wird der Kehlsack aufgeblasen.


Zu guter Letzt, bevor es aufs Boot ging, am Ufer des Flusses: Ein Mantelkardinal mit seinem, bei ausgewachsenen Exemplaren, auffallend rotem Kopf.







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