In Port Joffre war, obwohl extra telefonisch angekündigt, das Boot,
mit dem meine Menschen auf dem Fluss nach dem Highlight dieser Tour, dem
Jaguar, Ausschau halten wollten, noch nicht fertig. Also vertrieben sie
sich die Zeit mit Fotografieren der Vögel auf der Anlage.
Ein
Hyazinth-Ara Paar brütet hier schon seit ca. 40 Jahren in einem hohlen
Baum. Sie haben sich mittlerweile an Menschen gewöhnt, trotzdem sollte
man jetzt in der Brutzeit vorsichtig sein. Und so war das Paar gleich
zur Stelle als man sich dem Brutplatz nährte; bereit ihn zu verteidigen.
Abstandhalten war also geboten, zumal ein Ara mit seinem kräftigen
Schnabel durchaus einen Finger abbeißen kann.
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Der Riesentukan, der gerne Papaya frisst - die Fraßspuren sind von ihm - flog leider gerade davon und kam nicht zurück.
Der Riesentukan ist übrigens ein Nesträuber. Die Vögel, deren Nester
er räubert verfolgen ihn deswegen und versuchen ihm im Flug die
Steuerfedern aus dem Schwanz zu rupfen um ihn so flugunfähig zu machen.
Hier wieder ein Rabengeier,
noch einer
und ein (junger) Schopfkarakara
Zwei Weißhalsibisse, die ein bisschen wie Enten aussehen.
Dieser hübsche Kerl im Papayabaum ist ein Orangerückentrupial
Und dieser, wie ein Truthahn aussehender, Vogel ist ein Halsband-Wehrvogel.
Wenn
sich ein Fressfeind in der Nähe befindet, schreien sie und warnen somit
andere Tiere. Auf der Suche nach dem Jaguar machen sich dies die Bootsfahrer zu Nutze. Das Geschrei des Wehrvogels könnte auf einen Jaguar hinweisen.
Natürlich war auch der Wappenvogel des Pantanals, der Jabiru-Storch, da.
Gut zu erkennen ist der markante, beutelartige Sack am unteren Teil des Halses. Bei Erregung wird der Kehlsack aufgeblasen.
Zu guter Letzt, bevor es aufs Boot ging, am Ufer des Flusses: Ein Mantelkardinal mit seinem, bei ausgewachsenen Exemplaren, auffallend rotem Kopf.










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