Schon früh morgens verabschiedeten sich meine Menschen, samt ihrem Guide Ari vom "Hotel Turismo" in Chapada
mit seinen großen Mangobaum
und brachen auf in Richtung Pantanal.
Noch einmal konnten sie in schönster Morgensonne den Blick auf das Felsenmeer des "Tals der Dinosaurier" genießen.
Noch einmal konnten sie in schönster Morgensonne den Blick auf das Felsenmeer des "Tals der Dinosaurier" genießen.
Und welch großes Glück für den weiblichen Zweibeiner, der schon seit Kindertagen Papageien im Allgemeinen und den Roten Ara im Besonderen toll findet, als zwei Rote Aras durch die Lüfte flogen. Ari, der einen scharfen Blick für die Natur hat, hatte sie rechtzeitig bemerkt. Und glücklicher Weise hatte der weibliche Zweibeiner auch das richtige Objektiv auf der Kamera. Ganz scharf sind die Bilder zwar nicht geworden, aber auch nicht so schlecht, dass man sie hier nicht bringen könnte.
Der Weg ins Pantanal führte über Cuiabá vorbei am Fußballstadion, das extra für die WM gebaut worden war,
durch das Goldgräberstädtchen Peconé und dann auf die unasphaltierte Transpantaneira.
Bereits an der Einfahrt begrüßten uns am "Casa do Zico" die Namensgeber,
nämlich Kaimane.
Der häufig anzutreffende Fischbussard, den man leicht an seinem hellen Kopf erkennt
und auch das Wappentier des Pantanal - der Jabiru-Storch - gehörten ebenfalls zum Begrüßungskomitee.
Der Kopf des Bussards wird mit zunehmendem Alter immer weißer und deshalb wird er von den Leuten hier auch Opa-Vogel genannt. Der Jaribu lebt, wie sein Vetter in
Europa, monogam und baut ein großes, imposantes Nest, dass er zeitlebens
zur Aufzucht seiner Jungen benutzt.
Vorbei ging es an imposanten Wasserbüffeln, die ein kühlendes Bad nahmen.
Die Pflanzen vorne sind Wasserhyazinthen,
Die Pflanzen vorne sind Wasserhyazinthen,
die hier blühen.
Mönchssittiche, das sind kleine Papageien, bauen in Bäumen und Palmen oder wie hier an einem Strommast große Gemeinschaftsnester. Eigentlich sind Papageienvögel Höhlenbrüter, deshalb stellt dieser Nestbau eine Besonderheit dar. Man findet sie auch häufig an Jaribu-Storchennestern, wo sie quasi als Untermieter an der Unterseite ihre Nester errichten. Als Dank passen sie auf und stimmen ein riesiges Gezeter an wenn sich ein Fressfeind wie der Ozelot dem Storchennest nähert. Dadurch haben die Elterntiere die Möglichkeit ihrem Jungen zur Hilfe zu eilen.
Meine Menschen und ich erreichten die Pousada Estância Vitória und bezogen das Quartier in diesem Häuschen.








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen