das der weibliche Zweibeiner erlebt hat, seit er 1991 sein erstes Schützenfest in Berleburg feierte. Und auch der männliche Zweibeiner sagt, er könne sich nicht erinnern, das der Vogel bereits nach 1 Stunde gefallen sei.
Offensichtlich hatte das Vogelschießen pünktlich um 12:30 begonnen. Normalerweise kämpfen noch die potentiellen Anwärter auf den Geck die Reste des Kasperles vom Gestänge zu schießen, wenn die Zweibeiner den Schützenplatz betreten. Nicht so in diesem Jahr - das Vogelschießem hatte bereits begonnen. Konnte aber nocht lange angefangen haben, denn
beide Flügel waren noch an dem hölzernen Aar.

Alsbald fiel aber der linke Flügel

und es dauerte nicht lang, da war es auch um den rechten geschehen.
Nun dauert es normalerweise bis die Reste des Vogels von der Stange geschossen sind. Man hat Zeit für das ein oder andere Schwätzchen, trinkt was, isst was. Heute war alles anders. Die Anwärter auf die Königswürde hielten ernsthaft auf den Vogel und mit jedem Schuss flogen große Späne zu Boden und um seine Befestigung wurde der Vogel schnell ernsthaft geschwächt. Vielleicht war es der großen Hitze von über 30 °C geschuldet, dass es schnell ging. In der prallen Sonne unter Vogelstange zu stehen ist bestimmt kein Vergnügen.

Trotzdem kam es für alle - wohl auch für den glücklichen Schützen - unerwartet plötzlich, als die Reste zu Boden fielen und der Schützenkönig feststand.
Schützenkönig Stefan Linde von der ersten Kompanie wird auf den Schultern seiner Vereinskameraden zum Königszelt getragen
wo man dem Glücklichen einen Riesenhumpen Bier in die Hand drückte - schließlich ist man in Westfalen und da wird mit Bier angestoßen und nicht mit Sekt!
Prost!

Für die Zweibeiner endet an dieser Stelle erst mal das Fest, bevor es abends, bewaffnet mit einem Bierkrug, denn es gibt Freibier, wieder auf den Platz geht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen