Mittwoch, 22. Juli 2015

Onno...

... der männliche Vierbeiner hat heute in Frankreich den Miniteich des weiblichen Zweibeiners zum Hundepool umfunktioniert.

 

Nach dieser eindrucksvollen Demonstration wird der weibliche Zweibeiner morgen den Hundepool vom Dachboden holen, damit Onno dann wie im letzten Jahr bequem baden kann.


Man achte übrigens auf das Gras im Hintergrund. Es hat seit Wochen nicht mehr ausreichend geregnet, in Folge dessen ist es trocken, um nicht zu sagen furztrocken. Eine derartige Trockenheit haben die Zweibeiner in den 9 Jahren, die sie nun das Haus hier haben noch nicht erlebt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Gegrillten Fisch...

... gab's heute.
Thunfisch und Lachspäckchen.
Hier vor dem Grillen.


Auf dem Grill.

 

Der Thunfisch auf dem Teller mit einer Limettenkapernbutter, die sehr lecker war und vorzüglich zum Thunfisch passte. Wen wundert's, Rezept ist von Frank Rosin, ein mit 2 Michelin Sternen dekorierter Koch.


 Das Lachspäckchen, von einem No-Name-Koch aber mindestens so gut.


Hier die Kochbücher aus denen die Rezepte stammen.
Das Rosin'sche gibt's gerade bei der ARAL Tankstelle gegen Treupunkte. Wenn einer Interesse hat, der weibliche Zweibeiner hat noch 2 volle Heftchen.





Montag, 20. Juli 2015

Auf besonderen Wunsch...

... des treuen Blocklesers Henry, man möge doch mehr Kochrezepte veröffentlichen, kommt heute eins. Passend zum Urlaub, den die Zweibeiner und wir bereits seit 1 Woche am Zweitwohnsitz in den Vogesen in Frankreich verbringen gab es heute Rosmarinbraten. Eigentlich ein Toskanisches Rezept, aber die Temparaturen sind auch hier toskanisch und von daher passt's.

 

Man nehme:
 1 Schweinenacken von 1,5 bis 2 Kg für 4 bis 6 Personen.
Man mache eine Rosmarin Pesto im Verhältnis - 1 EL - 1 EL - 1 Stück
aus frischen Rosmarinnadeln - Olivenöl - Knoblauchzehe(n). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bei einem 2 Kg Bratenstück braucht man ca. 4 - 4 - 4.

Man schneide quer zur späteren Schnittrichtung der Bratenscheiben mit einem scharfen Messer über die gesamte Oberfläche des Bratenstückes Taschen in das Fleisch und fülle diese mit Pesto.
Wenn man noch Pesto übrig hat, verfahre man an der Unterseite genauso.
Mit Küchengarn zu einem schönen Bratenstück fest zusammen binden.

Ca. 10 - 15 Schalotten oder kleine Zwiebeln häuten und 2 bis 3 Knoblauchzehen in Scheiben hobeln.

Man heize den Backofen auf 175 °C Umluft an und erhitze in einer Bratpfanne ca. 1. EL Olivenöl.

Man brate das Fleischstück von allen Seiten scharf an und gebe währenddessen auch die Schalotten dazu. Kurz vor Ende des Anbratens die Knoblauchscheiben kurz mit bräunen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch in eine feuerfeste Form geben, den Bratensatz mit einem ordentlichen Schuss Weißwein ablöschen und zum Fleisch geben.

Den Braten für ca. 90 Minuten in den Backofen schieben. 
Hin und wieder kontrollieren, das die Flüssigkeit nicht verkocht ist, und gegebenenfalls mit Wasser auffüllen. 

Dazu passen Ratatouille, Zucchini, grüne Bohnen und Brat- bzw. Ofenkartoffeln.

Hier en Detail der Braten zusammen mit Ofenkartoffen und Zucchinigemüse auf dem Teller des weiblichen Zweibeiners. Dazu gab es lecker Rosé!


Urlaubstechnisch gibt es wenig zu berichten. Wider Erwarten stört die Baustelle gar nicht, denn  sie ruht, da sie soweit fertig ist und nun der Innenausbau erfolgen kann.

Die Zweibeiner treffen gerade jede Menge Entscheidungen, wie: Welches Parkett, welche Fliesen, wohin die Steckdosen usw.. In Folge dessen hat man Termine bei den ausführenden Unternehmen.
Kurz und gut, man ist beschäftigt. Und ganz nebenbei trainiert der männliche Zweibeiner für eine Transalp per Fahrrad, der bereits Anfang August von statten gehen soll.

Die Scheune nun mit Estrich und einem gigantischen neuen Balken längs durch.
Hier wir mal eine Wohn-Ess-Küche entstehen. Der weibliche Zweibeiner konfiguriert gerade das zentrale Möbelstück, den Herd und kann sich nicht entscheiden ob er blau, grün oder rot werden soll. Was soll man da sagen? Ein echtes Luxusproblem!


Das Obergeschoss.


Die überdachte Terrasse.


Nächstes Jahr frühstücken und abendessen wir hier!



Montag, 6. Juli 2015

Fotoimpressionen...

... vom sonntäglichen Schützenumzug.
 Das Schützenkönigspaar Stefanie Wallat und Stefan Linde


und sein Hofstaat


aufgestellt vor der Volksbank um den Vorbeimarsch


der Hauptleute, 


des Vereinsvorstandes,


Musikkapellen - hier Feuerwehrkapelle Netphen,


der 1. Kompanie,


des Gecks,


der 2. Kompanie,


eines weiteren Spielmannzugs,


 der Jugendkompanie

 

mit seinem Jungschützenkönigspaar und dessen Hofstaat,  


der 3. Kompanie,

 

und Gastvereinen.

 

Anlässlich des 40 jährigen Bestehens einer Städtepartnerschaft mit dänischen Stadt Fredensborg war eine Delegation nach Berleburg gereist und marschierte Fähnchen schwingend mit.


Der Fredensborger Bürgermeister Thomas Lykke-Pedersenwurde wurde dabei vom Berleburger Bürgermeister Bernd Fuhrmann


und Brass Ensemble aus Fredensborg begleitet.





Samstag, 4. Juli 2015

Das kürzeste Vogelschießen,

das der weibliche Zweibeiner erlebt hat, seit er 1991 sein erstes Schützenfest in Berleburg feierte. Und auch der männliche Zweibeiner sagt, er könne sich nicht erinnern, das der Vogel bereits nach 1 Stunde gefallen sei.
Offensichtlich hatte das Vogelschießen pünktlich um 12:30 begonnen. Normalerweise kämpfen noch die potentiellen Anwärter auf den Geck die Reste des Kasperles vom Gestänge zu schießen, wenn die Zweibeiner den Schützenplatz betreten. Nicht so in diesem Jahr - das Vogelschießem hatte bereits begonnen. Konnte aber nocht lange angefangen haben, denn


beide Flügel waren noch an dem hölzernen Aar.


Alsbald fiel aber der linke Flügel


 und es dauerte nicht lang, da war es auch um den rechten geschehen.

 

Nun dauert es normalerweise bis die Reste des Vogels von der Stange geschossen sind. Man hat Zeit für das ein oder andere Schwätzchen, trinkt was, isst was. Heute war alles anders. Die Anwärter auf die Königswürde hielten ernsthaft auf den Vogel und mit jedem Schuss flogen große Späne zu Boden und um seine Befestigung wurde der Vogel schnell ernsthaft geschwächt. Vielleicht war es der großen Hitze von über 30 °C geschuldet, dass es schnell ging. In der prallen Sonne unter Vogelstange zu stehen ist bestimmt kein Vergnügen.


Trotzdem kam es für alle - wohl auch für den glücklichen Schützen - unerwartet plötzlich, als die Reste zu Boden fielen und der Schützenkönig feststand.

 

Schützenkönig Stefan Linde von der ersten Kompanie wird auf den Schultern seiner Vereinskameraden zum Königszelt getragen

 

wo man dem Glücklichen einen Riesenhumpen Bier in die Hand drückte - schließlich ist man in Westfalen und da wird mit Bier angestoßen und nicht mit Sekt!
Prost!


Für die Zweibeiner endet an dieser Stelle erst mal das Fest, bevor es abends, bewaffnet mit einem Bierkrug, denn es gibt Freibier, wieder auf den Platz geht.
 

Der große Zapfenstreich...

... und das Mitternachtsfest sind die Programmpunkte bei denen unsere Zweibeiner in das alljährliche Schützenfestgeschehen einsteigen.


Gegen die akute "Unterhopfung" gibt es erst mal ein Bierchen auf dem Goetheplatz


bevor es auf den Schlosshof geht


auf dem dann verschiedene Musikformationen (links Feuerwehrkapelle Netphen und rechts Musikzug Battenberg), befreundete Vereine, die drei Schützenkompanien und die Jugendkompanie


unter den Augen der fürstlichen Familie


- seine Durchlaucht Prinz Richard,


dessen Sohn Prinz Gustav und Frau Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Benedikte -


sowie dem Schützenhauptmann Dirk Pöppel
Einzug halten.


Das scheidende Schützenkönigspaar Steve Dußat und Melanie Surek,


welches mit Einbruch der Dunkelheit im Schein der Fackeln mit dem militärischen Zeremoniell des großen Zapfenstreichs verabschiedet wird.


Anschließend vergnügten sich die Zweibeiner bis weit nach Mitternacht mit Freunden bei reichlich Bier auf dem Goetheplatz.


Donnerstag, 2. Juli 2015

Blaugelb...

.... wird die vorherrschende Farbe am kommenden Wochenende in Berleburg sein.
Nicht weil man Besuch aus Schweden erwartet und diesen mit einem Fahnenmeer in der Landesfarbe begrüßen möchte. Dies dachte im Übrigen Fürstin Margareta, eine gebürtige Schwedin, als sie im Sommer 1934 nach ihrer Hochzeit mit Gustav Albrecht zu-Sayn-Wittgenstein-Berleburg auf Schloss Berleburg eintraf.  Nein, Blaugelb sind auch die Berleburger Stadtfarben und anlässlich des Schützenfestes wird die die Stadt damals wie heute mit blaugelben Fahnen geschmückt.

 

Für manche ist es das wichtigste Fest im Jahreskreis.


Natürlich haben auch die Zweibeiner ihr Haus mit einer Fahne in den Stadtfarben beflaggt


 und die Eingangstreppe mit Fähnchen geschmückt.


Morgen beginnt das Fest und am Samstag werden wir wissen, wer Schützenkönig ist und diese Kette trägt.