Dienstag, 21. Oktober 2014

Was macht man aus....

 ... kaltem Kaffee, Margarine, Palm-, Kokos-, Raps- und Mandelöl, Natronlauge, Kaffeesatz, getrockneten Orangenschalen und ätherischem Orangenöl?


Seife!

Seife sieden macht Spaß und ist simpel. Nur das Anrühren der Lauge ist wegen der sich entwickelnden Dämpfe nicht ganz ungefährlich. Das machte der weibliche Zweibeiner dann auch draußen, geschützt vor etwaigen Laugenspritzern mit Gummihandschuhen und Schutzbrille. Ansonsten braucht es einen alten Topf, einen Stabmixer und Formen, in die man die Seifenmasse füllt. Mein Mensch nimmt Muffinformen aus Silikon, die übrigens wie auch die übrigen Utensilien ausschließlich zum Seife machen verwendet werden. Wer sich jetzt über den Stabmixer wundert, dem sei gesagt, damit geht das Seife machen erheblich schneller. Es geht auch ohne, aber dann rührt man sich, wie mein Mensch immer sagt "einen Wolf" bis die Seifenmasse puddingförmige Konsistenz hat. Ist die erreicht füllt man die "Pampe" in die Formen, stellt sie in Pappkistchen und deckt diese mit alten Handtüchern ab. Das Abdecken mit Handtüchern ist wichtig, denn diese fördern die sogenannte Gelphase. In der Gelphase verseift die Lauge die Fette. Durch das Einpacken mit den Handtüchern kann die, beim Verseifungsprozess entstehende Wärme, nicht entweichen. Die Seife wird schneller fest und lässt sich später leichter aus den Formen lösen.

Et voila - da ist sie, die Seife, versteckt unter den Handtüchern.


Mehr soll auch nicht verraten werden, sonst ist die Überraschung ja weg, dass es dieses Jahr wie schon einmal Kaffee-Orangen-Seife für die Küche zu Weihnachten gibt.

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