Dienstag, 18. August 2015

Venedig 3. Tag - Markusdom - Ghetto -

Dienstag 18. August 2015
Markusdom

Den Markusdom  könnte man auch mit „alles nur geklaut umschreiben“. Es geht schon mit den Namensgeber des Domes los. Die Gebeine des heiligen Markus wurden der Überlieferung nach von zwei venezianischen Kaufleuten im ägyptischen Alexandria entwendet und unter gepökeltem Schweinefleisch versteckt mit dem Schiff nach Venedig entführt. Doch nicht nur die, auch sonst wurde jede Menge Beutekunst in Form von Säulen und Skulpturen, die vor allem aus den Kreuzzügen stammen, in der Basilika verbaut. Das Vierergespann wurde in Konstantinopel geraubt.

Leider war mal wieder ein Teil des Domes eingerüstet, deshalb gibt es keine komplette Außenansicht.

 

 

 


Obwohl unsere Menschen bei jedem ihrer bisherigen Venedigbesuche im Markusdom waren, waren sie zum ersten Mal im oberen Teil und draußen auf der Galerie bei den berühmten Pferden.
 
 
 


Blick auf den Glockenturm, dem Campanile, auf dem unsere Menschen Tags zuvor waren.

 

Der Uhrturm (Torre dell’Orologio) mit einer astronomische Uhr, deren Zifferblatt aus Lapislazuli die Mond- und Sonnenphasen sowie die Tierkreiszeichen anzeigt. Die Stunden schlagen zwei riesige Bronzefiguren auf einer Bronzeglocke.


Noch mal der Markusplatz.

 

Ghetto 
Ghetto ist eine Insel im Sestiere Cannaregio. Sie war seit dem 16. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung 1796 unter Napoleon das abgeschlossene Wohngebiet für die jüdische Bevölkerung in Venedig. 1562 gebrauchte Papst Pius IV. das Wort in einer Bulle erstmals für ein abgeschlossenes jüdisches Stadtviertel (Ghetto). Gegen Ende des 16. Jahrhunderts hatte sich das Wort ghetto für abgeschlossene jüdische Wohngebiete in italienischen Städten durchgesetzt.


Fotoimpressionen aus dem Ghetto



Man achte auf das hebräische Schild. In Venedig gibt es wieder eine jüdische Gemeinde.

 




Tauben wie Hühner auf der Stange.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen