Mittwoch, 28. Oktober 2015

In Barcelona...


...fand vom 18.10. bis 21.10. der diesjährige TORX-Kongress statt. TORX, das ist ein Schraubenantrieb, der aussieht wie der der Montblanc-Stern, der als Kappenkopf auf den teuren Schreibgeräten prangt.
Die Firma des männlichen Zweibeiners ist TORX Lizenznehmer, weshalb er zusammen mit dem weiblichen Zweibeiner an dem Lizenzmeeting in Barcelona teilnahm. 


Vor 7 Jahren waren die beiden im Rahmen des alljährlichen Treffens des europäischen Schraubenverbandes schon einmal in Barcelona gewesen. Damals war Spanien Gastgeber und gab es ein tolles Sightseeing-Programm durch die Altstadt, die im Bau befindliche Basilika Sagrada Familía des Spanischen Architekten Antoni Gaudí und den Parque Güell.
Die Annahme das Besichtigungsprogramm würde ebenfalls einen Besuch der Sagrada Familía  beinhalten, hatte den weibliche Zweibeiner bewogen den männlichen auf die Reise nach Barcelona zu begleiten. Auch, wenn eine Skizze der Sagrada Familía sämtliche Tagungsunterlagen zierte, eine Besichtigung der Basilika hatte der amerikanische Gastgeber nicht vorgesehen. Welche Enttäuschung! Und unglücklicherweise befand sich das Tagungshotel außerhalb von Barcelona in den Bergen und man brauchte mindestens 45 Minuten in die Stadt, so dass eine Besichtigung auf eigene Faust unmöglich war. 

Marty, so der Name des Lizenzmanagers liebt den Rotwein und so ging es am Montagnachmittag zum TORRES Weingut nach Villafranca del Penedès, das ca. 45 Autominuten westlich von Barcelona liegt. Das Weingut wird in der 5. Generation geführt und produziert nicht nur in Spanien, sondern auch in den USA und Chile Wein.


Die Tour per Bimmelbahn durch die Produktionsstätten

 

war beeindruckend und man erfuhr viel wisssenswertes.


Natürlich gab es im Anschluss eine Weinprobe.


Der Dienstag stand ganz im Zeichen eines Sightseeingprogramms für die Damen und begann mit einem Frühstück im Caelum.


Das Caelum ist ein Delikatessengeschäft in der Altstadt Barcelonas, in dem man nicht nur köstliche Leckereien essen kann.


Gebäck, Marzipan, Honig, Weine, Liköre, Konfitüren und Parlinen, die aus klösterlicher Herstellung stammen, können auch käuflich erworben werden.


Gestärkt ging es in die Altstadt. Vorbei an alten Stadtmauern


und einem Picasso Gemälde


zur Kathedrale La Seu,


Geweiht ist die Kathedrale der Märtyrerin Santa Eulàlia, der Schutzpatronin von Barcelona. Sie wurde in spätrömischer Zeit zur Zeit der Christenverfolgung zu Tode gefoltert.

 

Im sehenswerten Kreuzgang mit kleinen Kapellen, Gärten, Brunnen, mittelalterlichen Grabsteinen und Ausblicken


findet man sogar Gänse - 13 an der Zahl. 
Sie symbolisieren das Alter von Eulàlia als sie den Märtyrertod starb.


Weiter ging es durch die engen, verwinkelten Gassen des gothischen Viertels mit seinen kleinen Geschäften


und Bars.


Die Bischofsbrücke Pont del Bisbe, verbindet den Palau de la Generalitat mit dem Kanonenhaus.


Der Weg führte zum Palau del Lloctinent, dem einstigen Palast der spanischen Vizekönige von Katalonien und eines der wenigen Renaissancegebäude der Stadt.

 

Hier findet man die Porta de Sant Jordi, eine Tür zu Ehren des heiligen Georgs, dem Schutzpatron Kataloniens.
Sie stammt aus Jahr 1975 und hat Inschriften in Latein, Katalanisch und Argonesisch, die von Wundertaten des Heiligen bei mittelalterlichen Schlachten berichten.

 

Schaut man im Treppenaufgang nach oben, erblickt man eine großartige Holzdecke im maurischen Stil, die eine umgedrehten Schiffsrumpf darstellt.


Absolutes Highlight der Stadtbesichtigung war der Besuch einer der Markthallen Barcelonas.
Als einer der schönsten gilt der Mercado de La Boqueria.




Die berümten Serrano-Schinken.




Vis-à-vis des Restaurants, in dem zu Mittag gegessen wurde, befand sich eines der Gaudí-Häuser. Man hätte es besichtigen können aber a) war es nicht vorgesehen und b) gab es eine lange Warteschlange.


Fazit: Barcelona ist ein wunderschöne Stadt. Man sollte sich aber ein paar Tage Zeit nehmen um sie zu erkunden. Vor allem für die Besichtigung der Sagrada Familía, für die man am Besten eine Fühung bucht damit man die vielen Details erklärt bekommt.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Der erste Schnee...

... dieses Jahres ist schon gestern gefallen.
Hier der fotografische Beweis - allerdings von heute.


Der weibliche Zweibeiner unkt schon was von frühen und langem Winter und macht das an die vielen und viel zu früh da gewesenen Fliegenpilzen fest.


Aber, ohne Hochwasser kein Winter! So ist die Regel hier in Wittgenstein und deshalb ist das hier nur ein kleiner Vorgeschmack auf den Winter. Allerdings regnet es aktuell, wenn es nun Hochwasser gibt - auweia!


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ohne Hund(e)...

... wären sie nicht befreundet, der weibliche Zweibeiner und das Frauchen der beiden schwarzen Labradore Henri und Twister und des Dackels Kasper.


Angefangen hat es als unsere Menschen im Oktober 1996 die Deutsch Drahthaar Hündin Oletta aus einem Tierheim in Arnsberg holten. Damals drehte man die Hunderunden im selben Revier und so blieb es nicht aus, dass man sich begegnete, sich anfänglich nur grüßte, dann ein wenig unterhielt und wenn es sich ergab, die Hunderunde gemeinsam ging. Schließlich tauschte man die Telefonnummern und verabredete sich zu den Hundegängen. Hunde sind eben Freundschaft bildend!


Weil Oletta im Juni 1997 einen Wurf mit 9 Welpen hatte und zwei davon - Igor und Marla - bei unseren Menschen blieben, wuchs das Labrador-Drahthaar-Rudel schon damals auf fünf Hunde.
 Das Bild entstand im November 2001 zwei Tage vor Olettas Tod. 
Von links nach rechts: Marla, Igor, Oletta, Lord, Dexter. Stoffhund Baily musste unbedingt mit aufs Bild. Die damals 3,5 jährige Tochter der anderen Zweibeinerin bestand drauf.


Ein Hund ist photographisch leider nie in dem bunten Rudel verewigt worden - Deutsch Kurzhaar Vito. Er starb viel zu früh mit 4 1/4 Jahren und nach nur 3,5 Jahren bei unseren Menschen nach einer 2. Magendrehung im September 2008


Und nun ist Twister (2.v.r.) mit 10 Jahren schon ein betagter Hund - es wurde Zeit, dass das Bild des gemischten Dackel-Labrador-Ehrendrahthaar*-Rudels gemacht wurde...
*)Weil Chipie und Onno keine Deutsch Drahthaar sind wurden sie kurzerhand von unseren Menschen zu „Ehrendrahthaaren“ ernannt.
Wen es interessiert, Chipie ist ein Deutsch Kurzhaar und Onno ein Braque Française vom Pyreneentyp. Der Braque Française ist der Urahn aller kurzhaarigen Vorstehhhunde.

 
Das Photoshooting sollte eigentlich schon im Frühling auf einer blühenden Löwenzahnwiese stattfinden.
So in etwa hatte es aussehen können.







Mittwoch, 7. Oktober 2015

Auf dem besten Weg...

... sich in das Herz des weiblichen Zweibeiners zu schleichen, ist diese kleine Münsterländer-Mix-Schönheit mit dem Namen Zeta.

 

Sie kam vergangenen Donnerstag zur Entlastung des Haus- und Hundesitters, der im Urlaub befindlichen Hauptpflegstelle zu unseren Menschen ins Wittgensteiner Land.

 

Sie sollte eigentlich 10 Tage später wieder zurück nach Gießen. Doch es kam anders als gedacht. Zwischenzeitlich hat sich ein Interessent Zeta angschaut und möchte sie adoptieren. Nun bringt sie der weibliche Zweibeiner morgen nach Altena. Zeta erwartet ein tolles Leben, in dem sie wenn sie mag auch als Jagdhelferin tätig sein kann.




Mittwoch, 23. September 2015

Schnilzpitzel...

... sagt der weibliche Zweibeiner immer wenn er diese Pilze findet.
Das sind Parasol oder Riesenschirmpilze, die man wie ein Schnitzel panieren und braten kann.
Sie können so groß sein, dass sie kaum in eine herrkömmliche Bratpfanne passen. Die 3 hintern Exempare passen so gerade in die Pfanne. Das lustige Gebilde im Glas, das aussieht wie ein Paukenschlägel, ist ein junger Parasol. Morgen wird er seinen Hut aufgeklappt haben.

 

Lecker, Pilzschnitzel oder eben Schnilzpitzel. Morgen gibt's die großen...


Sonntag, 20. September 2015

Im Glas...

... sind nun die Herbstfreuden aus dem Garten.

 

Kornelkischen-Nektarinen-Marmelade mit Vanille, Zwetschgenmarmelade, Holunder-Balsam-Essig 
und für alle Freunde der Chutneys des weiblichen Zweibeiners gibt es gleich zwei neue Kreationen:
Kornelkirschen-Chutney und Holunder-Chutney

Beide Chutney machen einen guten Eindruck, vor allem aber die Holunder-Version. Sie könnte gut zu Wild und Wildgeflügel passen.

Wer sich versuchen möchte, hier das Rezept:

Zutaten:
 750 g Holunderbeeren
300 g Zwiebeln; feingehackt
2 Zimtstangen; à 3 cm
500 ml Apfelessig
2 EL Salz
500 g brauner Zucker
100 g Ingwer; feingehackt
50 g Knoblauch; feingehackt
4 Chili Schoten; getrocknet, rot; im Mörser zerstoßen
16 Gewürznelken
60 g Senfkörner, gelb
2 EL Pflanzenöl

Zubereitung
 In einem großen schweren Topf 
- Holunderbeeren,
- feingehackte Zwiebeln,
- Zimtstangen,
- Apfelessig und
- Salz
vermischen und unter gelegentlichem Umrühren zum Kochen bringen.
- braunen Zucker einrühren.
- feingehackte Ingwerwurzel,
- feingehackten Knoblauch,
- Gewürznelken,
- getrocknete, rote, im Mörser zerriebene Chilis 
dazugeben und alles weiter kochen lassen.
Währenddessen in einer beschichteten Pfanne
-  2 EL Pflanzenöl 
erhitzen bis es raucht und dann
- 60 g Senfkörner 
einrühren.
Sofort einen Deckel oder Spritzschutz drauf.
Platte ausschalten und Pfanne rütteln.
Wenn die Senfkörner aufhören gegen den Deckel zu springen den gesamten Pfanneninhalt zur Holundermischung geben.
Nun unter ständigen Rühren das Chutney bei weiterhin großer Hitze einkochen bis es anfängt dick* zu werden. 
Das Chutney muss marmeladenartige Konsistenz annehmen und ergibt so ca. 1,0 Liter.
Chutney kochendheiß in Schraubdeckel-Gläser füllen und fest verschließen. Hält sich so wie Marmelade. 

*Tja, so steht es im Grundrezept (http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Chutneys-Pickles/007iris-Tomatenchutney-und-Variationen-davon--4911822.html). Nur wird bei Holunder nix dick. Holunder hat offensichtlich wenig eigenes Pektin. Also, die Flüssigkeit sollte deutlich eingekocht sein, aber aber auch nicht so weit, dass man in den festen Bestandteilen rührt. 

Ausprobieren!



Samstag, 19. September 2015

Herbstfreuden 2

Was der Garten so hergibt. Kornelkirschen, Zwetschgen und Holunder. 
Die Äpfel hängen noch am Baum.



Freitag, 18. September 2015

Herbstfreuden

 
Schöne Morgenstimmung.
 

 

 

Das Beste am Herbst - Steinpilze.


Ein gigantischer Baumpilz.