Montag, 20. April 2015

Maastricht...

... war das Ziel der Zweibeiner am vergangenen Wochenende.
Der Rotaryclub Berleburg-Laasphe, in dem der männliche Zweibeiener Mitglied ist und der Rotaryclub Zoetermeer in den Niederlanden feierten ihre 50 jährige Freundschaft und hatten dafür Maastricht ausgesucht. 


Die Zweibeiner waren bereits Freitags angereist und der gesamte Samstagvor- und -nachmittag standen zur freien Verfügung. Was lag also näher die Stadt zu erkunden?

Als erstes besichtigten sie die Liebfrauenbasilika (Basiliek van Onze-Lieve-Vrouw-Tenhemelopneming). Hier der Eingang in die ehemalige Bischofsbasilika aus dem 11. Jahrhundert.


Mariendarstellung Stern-der-Meeren (Stella-Maris)

  
Wie alle romanischen Kirchen ist auch diese dunkel


aber stimmungsvoll.

 
 Weiter ging es zur Servatiusbasilika (Servaasbasiliek). Weil gerade ein Gottesdienst stattfand war der Blick ins Innere dieser ebenfalls romanischen Kirche nur kurz.

 
Der Weg führte die Zweibeiner vorbei an Kunst


 in eine weitere Kirche, die jedoch säkularisiert und zur wohl schönsten Buchhandlung der Niederlande umfunktioniert ist.





 Danach bestiegen die Zweibeiner ein Boot - aber keines von diesen hier - 


 und machten eine zweistündige Tour auf der Maas zum historischen Binnenhafen.


Es ging durch die erste Schleuse


 vorbei an einer Hausbootsiedlung,






wieder durch eine Schleuse - diesmal eine handbetriebene -


 und hochklappbarer Straße,


durch einen kurzen Tunnel,


 vorbei an einem Zulauf


in den, zu einem Yachthafen umgebauten, historischen Binnenhafen (´t Bassin) von Maastricht.


Danach ging es noch mal durch eine Schleuse,


an einer Industrieanlage vorbei,


zurück in die Stadt.



Ein Frachtkahn - passender Weise mit Draht (vielleicht für Schrauben?) beladen und die älteste Brücke der Niederlande,


Abends ging es an die belgische Grenze ins Château Neerheim (1 Stern Guide Michelin).


Gespeist wurde in einem Grottensaal der Mergelgrotte, die in wegen ihres hervorragenden Klimas vor allem als Weinkeller dient und eine tolle Atmosphäre hat.



 

Im weichen Mergelkalk  hat sich der andere oder andere - auch Promi - verewigt.


Fazit: Ein tolles Wochenende in einer wunderschönen Stadt!

Sonntag, 12. April 2015

Freunde...

 ... hatten die Zweibeiner gestern zum Essen eingeladen.

 

Und weil sie Spaß dran haben, haben sie ihr schönstes Geschirr  gedeckt.
Das muss ja auch mal benutzt werden!


Als Hauptgang gab es Tafelspitz, der hier noch roh zu sehen ist. Hmm, ein schönes Stück Fleisch! Daneben liegen aufgerollte Bärlauchpfannkuchen, die als Suppeneinlage in der Rindsboullion kamen. Im Hintergrund ist die zweite Vorspeise zu sehen: Mariniertes Gemüse.

 

Den krönenden Abschluß bildete eine Orangencreme.


 Wen das Rezept interessiert, hier ist es:




Sonntag, 5. April 2015

Ostersonntags-Spaziergang...

...von Friedenthal bei Hatzfeld über Reddighausen und zurück.
Zu Fuß auf dem Ederauenradweg über eine eine ehemalige Eisenbahnbrücke


ging's über die Eder

 

 


vorbei an der Stelle wo sich Fuchs und Has' "Gute Nacht" sagen,


(frühfrühlings)blühenden Wegbegleitern wie Buschwindröschen (Anemone nemorosa)


und Wald-Gelbstern (Gagea lutea),


einem wohl vergessenen Anhänger, der sich anschickt eins mit der Natur zu werden


wieder an die Eder

 

und zurück auf den Ederauenradweg der hier an bemosten Felswänden entlang geht.
 

  



Frohe Ostern!

Wünschen wir zusammen mit unseren grünen und schwarzen Kollegen aus der Dekofraktion.




Donnerstag, 2. April 2015

Es hat angefangen!

Am 27. März ist das Abrißunternehemen endlich in Lesseux angerückt und hat mit dem Rückbau begonnen. Die geöffnete Rückwand bietet einen ungewohnten Anblick.


 Die grüne Tür ist der Zugang zum Keller. Er lag ursprünglich mal innen.
 

Da stehen wir auf der ehemaligen Wand zwischen Scheune und Werkstatt
In diesem Teil ist auch schon die Decke entfernt worden. Sie verlief dort wo die Wand hell bzw. dunkel ist.


Scheune und ehemalige Werkstatt auf dem Weg ein großer Raum zu werden.


 Die Menschen sind schon sehr gespannt wie es weitergeht.



Mittwoch, 1. April 2015

Weiß...

... ist es heute morgen und das ist kein Aprilscherz!
Das Sturmtief  Nikals, das uns bereits gestern schönstes Aprilwetter mit Sonne und Regen im Wechsel bescherte hat für eine empfindliche Abkühlung gesorgt und so fiel der Regen des Nachts als Schnee.


Die Namenschwestern des weiblichen Zweibeiers


und die Frühlingsbepflanzung auf der Treppe - im Schnee!


Und aktuell schneit es wieder!

Dienstag, 10. März 2015

Beknackter Tag!

War der gestrige Tag, schon doof genug, so konnte der heutige noch einen drauf packen. 
Als der weiblich Zweibeiner heute am späten Vormittag die Rückfahrt von Frankreich gen Deutschland antreten wollte, stelle er fest, dass am rechten Vorderrad des Leihwagens eine dicke Beule war. Mist! Der Anbumser an die Bordsteinkante gestern Abend war also nicht folgenlos geblieben. Blöde französische Maßnahmen zur Beruhigung von Ortsdurchfahrten, mit tükischen Verengungen oder Kurvenführung an Ortsein- bzw. -ausfahrten in Verbindung mit hohen Bordsteinkanten, die man im Dunklen wegen der funzeligen bis gar nicht vorhandenen Straßenbeuchtung nicht oder zu spät sieht. Wenn man dann noch etwas müde ist und ein nicht vertrautes Auto fährt kann es eben passieren, dass man die Kanten touchiert. So eben gestern - dabei ist die Strecke mit seinen Schickanen bestens bekannt.

Es war klar, dass man mit der Beule im Reifen keine lange Strecken fahren konnte, sollte oder durfte,  zu groß wäre die Gefahr eines Reifenplatzers.

Doch Gott sei Dank gibt es Claude - Claude hilft in der Not!

Also rief die Zweibeinerin Claude an und der konnte "Natürlemong" helfen. Es ging jedoch auf Mittag und in Frankreich nimmt man die Mittagspause sehr Ernst. Die Werkstatt war nun selbstverständlich geschlossen und würde erst um 14 Uhr wieder öffnen. Nun ja, das bedeute also 2 Stunden warten. Dejavu - das hatten wir doch erst gestern!

Immerhin hatte der Reifenhändler die richtigen Reifen, zumindest was die Größe betrifft. Die Marke hatte er leider nicht und weil die Räder einer Achse gleich sein müssen, mussten wohl oder übel zwei neue Reifen her. Es waren die beiden letzten. Man muss auch Glück haben!

Glück war es auch, als sich Claude mehr oder weniger beiläufig nach der Route erkundigte. Als er hörte,  dass es über Strassbourg gegen sollte, konnte er dringend abraten diese Strecke zu fahren. Französische Lastwagenfahrer streikten und blockierten die Autobahnen der großen Städte. Alternativ sollte der weibliche Zweibeiner die A5 Richtung Karlsruhe nehmen.  Dass das nicht klug war, stellte sich erst später heraus und so war es dann doch kein Glück.

Oh, oh, ausgerechnet die 5, immer voll, immer gestaut und gerne auch mal gesperrt. Und wie sollte es auch anders sein, so auch heute, und wohl wegen der Strassbourg-Blockade und dem damit verbundenen erhöhten Verkehrsaufkommen, vor allem an LKWs, heute erst recht. Gerade hatte sich der weibliche Zweibeiner bei einem Boxenstopp einen Kaffee geholt, als der Verkehrsfunk eine Vollsperrung der A5 verkündete und das Navi prompt zum Abfahren von der Autobahn riet, was der weibliche Zweibeiner auch befolgte, denn die Bergung des verunfallten Lastwagens sollte nicht vor 18 Uhr bewerkstelligt sein. Wie zu Erwarten war die Ausweichstecke total verstopft. Nach 2 Stunden Fahrt im Stop-und-Go-Modus war der weibliche Zweibeiner derart genervt, dass er beschloss nach Lesseux zurück zu kehren. Der Kopf brummte, der Magen hing auf den Knien und das Navi prognostizierte eine Ankunftszeit von ca 22 Uhr.

Glück ist einen Zweitwohnsitz zu haben!

Montag, 9. März 2015

Genervt....

... ist der weibliche Zweibeiner vom heutigen Tag.
Eigentlich fing er gut an, der Tag. Blauer Himmel, Sonnenschein. Perfektes Wetter für die geplante Fahrt nach Frankreich um am Zweitwohnsitz mal nach dem Rechten zu schauen. Schliesslich soll dort doch umgebaut werden. 
Doch zwischen Marburg und Gießen wurde die Fahrt durch das Aufleuchten zweier Kontrollleuchten am Armaturenbrett gestoppt. Das Bordbuch verhieß nichts Gutes und der Anruf in der heimatlichen Werkstatt machte das Aufsuchen der nächstgelegenen VW Werstatt dringlich. Diese fand sich Gott Lob in nur 8 Km Entfernung in Lollar. Die Aussage des Anlysegerätes legte das Auto sofort lahm. Irgendein Ventil am Katalysator ist defekt. Weiterfahren unmöglich. 
Mist! 
Doch wofür hat man eine Mobilitätsgarantie! 
Ein Ersatzfahrzeug sollte her. Dies erwies sich nicht so einfach wie gedacht. Die beiden Fahrzeuge der Werkstatt waren unterwegs und das Hauptgeschäft in Gießen hatte auch kein einziges Auto zur Verfügung. Während der weibliche Zweibeiner schon mal das eigene Auto ausräumte, telefonierte man mit diversen Mietwagenverleihern und siehe da, dort bekam man einen Wagen. 

Mit zwei Stunden Verzögerung ging es weiter Richtung Frankreich. 
Wegen der Zeitverzögerung geriet man voll in den Berufsverkehr von Strassbourg. Den hatte der weibliche Zweibeiner durch die zeitige Abfahrt eigentlich umgehen wollen.
Etwas genervt kam sie in Leeseux und stellte voller Entsetzen fest, dass die Umbauarbeiten noch immer nicht begonnen haben. 
Super genervt ist der weibliche Zeibeiner deswegen!

Und nun wartet auch noch ein riesiger Stapel Bügelwäsche, was die Laune nicht gerade hebt!



Zwei Stunden später:



Samstag, 21. Februar 2015

Brandenburg...

... wird die neue Heimat von Pflegehund Raya.

Heute war Kennenlernen mit Rayas neuem Herrchen und zukünftigem Hundekumpel Eros.


Nach erstem Beschnuppern


war man sich offensichtlich sympathisch

 

und tobte gemeinsam durch den Garten.



 Der Rest bestand aus Formalitäten, wie dem Unterschreiben des Schutzvertrages.
Und dann hieß es Abschied nehmen.
Raya fährt in eine glänzende Zukunft. Sie wird in Brandenburg mitten im Revier wohnen und zusammen mit Jagdterrier Eros ihr neues Herrchen als Jagdhelferin unterstützen.


 Der weibliche Zweibeiner lässt Raya mit meinem lachenden und einem weinenden Auge ziehen.
Lachend, weil Raya ein tolles Leben haben wird und weinend, weil sich Raya natürlich bereits in ihr Herz geschlichen hat und in den zwei Wochen, die sie hier gelebt hat, schon Bindung zu ihrem Pflegefrauchen aufgebaut hat, die sich z.B. durch Hinterherjammern äußerte.
 Wohl deshalb durfte Raya an ihrem letzen Tag auch auf den persönlichen Sessel des weiblichen Zweibeiners liegen, obwohl das eigentlich für alle Hunde streng verboten ist!


Alles Gute, wie hoffen auf gute Nachrichten und ein Wiedersehen!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Eine schokoladenbraune Schönheit...

... ist der neue Pflegehund unserer Menschen.


Raya heißt die Schöne und ist ein gerade mal 1 Jahr altes Deutsch Kurzhaar Mädchen aus Bulgarien.


 Nach einer kleinen Odyssee - erst wurde der Transport wegen schlechten Wetters um einen Tag verschoben und dann ging auf halbem Weg der Transporter kaputt, was noch ein mal einen Tag Verzögerung bedeutet - kam Raya vergangen Freitag erst ein mal in das Krambambulli Hauptqaurtier nach Gießen, wo unsere Menschen sie am Sonntag abholten.


Raya kann noch nicht viel. Offensichtlich hat man ihr in ihrem bisherigen Leben noch nicht viel bzw. gar nichts beigebracht, aber sie ist klug und lernt fix.  


Sie ist aber sehr sozial und versteht sich mit den beiden Hunde unsere Menschen bestens.


Wenn Sie nicht im Garten tobt, hat sie die Nase nur am Boden - sie ist eben eine Jagdhund


und soll deshalb auch in Jägerhände vermittelt werden.


Hier noch ein paar Daten und Fakten:
Rasse: Deutsch Kurzhaar, in der Farbe braun.
Hündin, kastriert.
Geboren am 7. Januar 2013,
60 cm Schulterhöhe, 22 kg schwer (zu dünn)
Verträglich mit Rüden und Hündinnen.
Ausgesprochen verschmust.
Autofahren ist kein Problem - im Gegenteil sie liebt es.


Im Netz ist Raya natürlich auch zu finden:


Mittwoch, 4. Februar 2015

In ca. 15 Jahren...

... kann mit der 1. Ernte gerechnet werden.
Solange dauert es bis diese Zitronenbäumchen erste Früchte tragen. 


Die Pflänzchen sind übrigens aus den wilden, roten, Zitronen gezogen, die unsere Menschen im November von ihrer Brasilienreise mitgebracht hatten. 
Es hat über 2  Monate gedauert bis die ersten Samen endlich keimten und der weibliche Zweibeiner hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass das noch passiert.


Zum 70. Geburtstag des männlichen Zweibeiners gibt es Caipirinha aus den eigenen roten Zitronen! 



Montag, 2. Februar 2015

Eine neue Chutneykreation...

... ist heute in der Küche unseres weiblichen Zweibeiners entstanden.
 
 
 Ein Kumquat-Chutney - hier die Zutaten:


Das Ergebnis ist köstlich. Vermutlich passt es gut zu Geflügel und Schwein, eventuell auch zu Fisch. Das wird sich erst herausfinden lassen, wenn die Grillsaison begonnen hat und davon sind wir momentan noch meilenweit entfernt - der Winter hat Wittgenstein fest im Griff!

Wer es nachkochen möchte. Hier der Link zum Rezept: 
 Das Kumquat- Chutney ist einfach nur eine Variation des Grundrezeptes, des Tomatenchutneys. An Stelle von Tomaten Kumquats nehmen und den Rotweinessig durch Weißweinessig ersetzten.
Gutes Gelingen!