Montag, 27. Oktober 2014

Das Botanikerherz....

... des weiblichen Zweibeiners schlägt höher angesichts dessen was nur hier rund um den Hotelpool wächst. 

Heliconia angusta


Heliconia rostrata



Noch was aus der großen Familie der Strelitziengewächse, zu der auch die ersten beiden Pflanzen gehören.


 

Irgendetwas aus der Familie der Ananasgewächse (Bromelicae). Die Pflanzen fangen an zu blühen, was man am sich rot verfärbenden Trichter erkennt. im Grund des Trichters kann man bereits die Knospe sehen.
 
 

Blüten des Abutilon. Bei uns wird diese Pflanze Zimmerahorn genannt


Ha, ha, "Zimmer"! Natürlich in unseren Breiten und mit Ahorn hat diese Pflanze gar nichts zu tun. Lediglich die Blätter erinnern an ihn.
  

Blick über die Hotelmauer Richtung Fluss - eine grüne Hölle!




Und Bananen gibt's auch. Leider noch unreif


Samstag, 25. Oktober 2014

Warten...

... auf den Anschlussflug nach Navegantes im Bundesstaat Santa Catarina. 
Von dort geht es nach ca. 1,5 Stunden Autofahrt nach Timó. 


Der Flug von Frankfurt nach São Paulo war ausgsprochen komfortabel. Der männliche Zweibeiner hatte sein Meilenkonto für Plätze in der Business Class geplündert, so konnten die Zweibeiner recht bequem schlafen.

Freitag, 24. Oktober 2014

Gleich geht's los

Ich warte zusammen mit meinen Zweibeinern im der Lufthansa Business Lounge am Gate 16 auf's Boarding.
Die Maschine nach Brasilien geht um 21:55 und Bording ist nun in ca. 30 Minuten. 


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Einen Hut...

...trägt die Ente von Welt auf Reisen.
Und sie wird reisen!
Morgen geht es mit den Zweibeinern nach Brasilien.


Ich werde berichten!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Emailadresse

Endlich ist der weibliche Mensch dahinter gekommen wie man im Layout des Blogs ein Fenster zum Eintragen der Emailadresse erstellt.
Wer mag, kann nun seine Emailadresse eintragen und wird fortan per Email benachrichtigt, wenn ich wieder einen neuen Post veröffentlicht habe.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Was macht man aus....

 ... kaltem Kaffee, Margarine, Palm-, Kokos-, Raps- und Mandelöl, Natronlauge, Kaffeesatz, getrockneten Orangenschalen und ätherischem Orangenöl?


Seife!

Seife sieden macht Spaß und ist simpel. Nur das Anrühren der Lauge ist wegen der sich entwickelnden Dämpfe nicht ganz ungefährlich. Das machte der weibliche Zweibeiner dann auch draußen, geschützt vor etwaigen Laugenspritzern mit Gummihandschuhen und Schutzbrille. Ansonsten braucht es einen alten Topf, einen Stabmixer und Formen, in die man die Seifenmasse füllt. Mein Mensch nimmt Muffinformen aus Silikon, die übrigens wie auch die übrigen Utensilien ausschließlich zum Seife machen verwendet werden. Wer sich jetzt über den Stabmixer wundert, dem sei gesagt, damit geht das Seife machen erheblich schneller. Es geht auch ohne, aber dann rührt man sich, wie mein Mensch immer sagt "einen Wolf" bis die Seifenmasse puddingförmige Konsistenz hat. Ist die erreicht füllt man die "Pampe" in die Formen, stellt sie in Pappkistchen und deckt diese mit alten Handtüchern ab. Das Abdecken mit Handtüchern ist wichtig, denn diese fördern die sogenannte Gelphase. In der Gelphase verseift die Lauge die Fette. Durch das Einpacken mit den Handtüchern kann die, beim Verseifungsprozess entstehende Wärme, nicht entweichen. Die Seife wird schneller fest und lässt sich später leichter aus den Formen lösen.

Et voila - da ist sie, die Seife, versteckt unter den Handtüchern.


Mehr soll auch nicht verraten werden, sonst ist die Überraschung ja weg, dass es dieses Jahr wie schon einmal Kaffee-Orangen-Seife für die Küche zu Weihnachten gibt.

Freitag, 17. Oktober 2014

Brotbacken

Der Präsident des Rotaryclubs, in dem der männliche Zweibeiner Mitglied ist, hatte einen besonderen Programmpunkt in seinem Jahresprogramm:
Brotbacken in einer nicht so ganz kleinen Siegerländer Bäckerei.

Freitagabend um 19:30 trafen sich die interessierten Brotbäcker.
 Warum Freitagabend?
Samstag ist der umsatzstärkste Tag, was den Verkauf von Brot und Brötchen betrifft. Ergo geht es rund in der Bäckerei und trotzdem stört eine Besuchergruppe nicht so sehr, weil wegen des bevorstehenden Wochenendes in der Feinbäckerei weniger los ist.

Was in ein Schwarzbrot hineinkommt sieht man hier auf dem Brett:
u.a. Salz, verschiedene Mehlsorten und Getreideschrote, Hefe, Sauerteig, Altbrot und Rübensirup.


Und hier noch mal im großen Bottich, 


bzw. verknetet.
Nun muss er noch gehen.

Und da haben wir ihn dann - den Brotteig:


Daraus knetet ein Profi beidhändig die Laiber.


Anfänger und Ungeübte brauchen beide Hände zum Formen der Brote.


 Von Hand werden die Brote in dieser Bäckerei nicht mehr geknetet, das macht eine Maschine.

 
 

Am Ende hielt jeder der Brotbäcker ein Brot in seinen Händen, die hier noch im Ofen backen.


Sonntag, 12. Oktober 2014

Frühling...

... ist noch lange nicht.
Aber damit es dann, wenn er da ist, schön blüht habe ich heute zusammen mit dem weiblichen Zweibeiner 300 Tulpen und 150 Krokusse eingebuddelt.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Der Grund warum ...

... meine Zweibeiner einen Zweitwohnsitz in Frankreich haben:

Ist dieses Haus.





 
 
Es war 1997 als die Zweibeiner Ende September über den 3. Oktober zusammen mit Freunden eine Wanderwoche im Elsass verbrachten. Sie wohnten zusammen mit 5 weiteren Personen, einem Baby, das übrigens am 2.10. diesen Jahres 18 Jahr alt geworden ist, einem Dackel und den drei Hunden meiner Menschen, in genau jenem Haus, das Studienfreunde aus Freiburg eines ihrer Freunde gemeinsam gekauft hatten und ausbauen wollten. Betonung auf wollten. Eigentlich war das Haus nicht in einem Zustand, in dem man es vermieten konnte. Z.B gab es kein Bad. Wer Duschen wollte musste es draußen tun, per Solardusche. Das war möglich, denn das Wetter war zu jener Zeit großartig. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte man direkt die Klamotten packen und wieder abreisen können. Denn das Haus lag total in der Pampa, mitten im Wald über schlechte Wege, die bei Regen und ohne Allrad unpassierbar gewesen wären, ca. 15 Minuten von der nächsten Ortschaft entfernt. Aber, das Wetter war perfekt. Jeden Tag konnte man bei bester Aussicht in der Sonne sitzend draußen frühstücken. Es war herrlich! Und weil es so herrlich war, waren meine Menschen Feuer und Flamme als das Haus vor 9 Jahren verkauft wurde. Doch bevor meine Menschen auch nur die Möglichkeit hatten in die Verkaufsverhandlungen einzusteigen war es bereits verkauft. Die Enttäuschung war groß und der Wunsch nach einem Haus in Frankreich geweckt. Der Wunsch wurde erfüllt und am 3. Oktober diesen Jahres jährte sich zum 9. Mal der Tag, an dem sie ihr heutiges Haus in den Vogesen kauften.

Was das Haus im Elsass betrifft, so scheint der neue Besitzer nichts, aber auch gar nichts daran gemacht zu haben. Es sieht noch exakt so aus, wie vor 17 Jahren. Halt, das stimmt nicht so ganz, es ist deutlich mehr herunter gekommen. Die schöne Aussicht ist zugewachsen, eine Birke ist auf's Dach gefallen. Der Blick in eines der Fenster zeigt die Betonmischmsachine noch an der gleichen Stelle wo sie schon vor 17 Jahren stand, auf dem Briefkasten stehen noch immer die Namen der ehemaligen deutschen Besitzer. Immerhin mäht jemand zumindest das Gras rund ums Haus. Schade, ein schönes, idyllisch gelegenes Haus, das leider verkommt. Hätten es meine Menschen gekauft, wäre es heute in einem besseren Zustand.