Mittwoch, 6. August 2014

Fleischeslust!

So könnte man die abendliche Grillerei umschreiben.
Es gab Fleisch und zwar reichlich in Form von Côte de Boeuf (Ochsenkoteletts / Hohe Rippe)
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 Dieses großartige Stück Fleisch war die Belohnung für vielerlei Dinge der letzten 3 Wochen.
Belohnung für die Entrümpelung und das Räumen.
Belohnung speziell für den Herren des Hauses, der trotz Urlaubs so manche Stunde am Computer verbrachte und arbeitete. Wobei der sich heute mit einer ausgiebigen, knapp 5,5 stündigen, Radtour zusätzlich belohnte und sich das üppige Abendessen besonders verdiente.

Die Dame des Hauses ließ es derweil etwas ruhiger angehen, in dem sie mit den Hunden auf dem Hausberg einen langen Hundespaziergang machte.
Es ging durch den Wald,
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vorbei an möglicherweise alten Unterständen aus einem dem ersten Weltkrieg,

 


zum Priesterkreuz (La Croix le Pretre).
Der Legende nach wurde an dieser Stelle im Jahr 1400 ein Priester aus Wisembach auf dem Weg nach Lusse, wo er eine Messe halten wollte, von einem Wolf getötet.
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Apropos Wolf, der treibt in den hohen Vogesen bei La Bresse (gar nicht soweit weg von uns) schon seit 2 oder 3 Jahren sein Unwesen, in dem er, sehr zum Leidwesen der Bauern, Schafe und Lämmer reißt.
Ein Strubbelkopf-Röhrling - leider ungenießbar.
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Eine Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris).


Belle vue 
Leider nicht ganz so schön, denn das Wetter wurde schlechter




Montag, 4. August 2014

Aber die Aussicht war schön!


 Ansonsten war der heutige Tag im Hinblick auf die Himbeer-Ernte eher unerquicklich.
Da (Col de Las) wo in der Vergangenheit in 2 Stunden 2 Kg Himbeeren gesammelt waren, betrug die heutige Ausbeute gerade mal 500 g - auch in 2 Stunden! 
Die Ursache der mageren Ernte war schnell ausgemacht. Inzwischen überwuchern andere Pflanzen, allen voran Brombeeren, die Himbeeren. Ansonsten waren die Früchte entweder vertrocknet - wieso das im Anbetracht des vielen Regens ist einer der Fragen, die wohl unbeantwortet bleiben - oder verschimmelt - was bei der schwülwarmen Witterung nicht weiter verwundert. Außerdem war bereits ein anderer Sammler da gewesen - das ist Pech!


Weil die Himbeeren nun mal gepflückt waren und sie nun nicht dem Kompost überantwortet werden sollten, wurden sie zusammen mit den Aronia-Beeren entsaftet. 
Die hauseignene Aronia-Ernte war mit 600 g auch sehr mager ausgefallen. Auch hier werden die Sträucher von den Nachbarpflanzen bedrängt und dann hat der Haus-und-Hof-Verwüster - Betonung auf Verwüster - auch noch daran rumgeschnitten und zwar erst vor kurzem, was man an den Schnittstellen sieht.
Der weibliche Mensch möchte ihn unangspitzt in den Boden rammen, zumal er schon die Hortensien und die Buchsbaumhecke auf dem Gewissen hat.

Nun sind meine Menschen sehr gespannt wie die das Himbeer-Aronia-Gelee schmecken wird, aber das wird erst morgen gekocht.




Sonntag, 3. August 2014

Fotoimpressionen vom Dach

Man vergisst ja sonst wie es mal ausgesehen hat.

Das Wetter war mal wieder gewittrig und der männliche Mensch nutzte den Tag zum Arbeiten, während der weibliche Mensch auf dem Dach kramte. Der Stapel mit den Kisten musste umgestapelt werden, denn da wo sie standen konnten sie nicht stehen bleiben. Nach dem Architektentermin und den neuen Plänen war klar, da wo die Kisten standen kommt eine Treppe von unten hoch, denn der Lagerraum wird in Zukunft nicht mehr von dieser Ebene begehbar sein.

Der grüne Stapel ist das Ergebnis des Schaffens.
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Im Lagerraum befindet sich ein großes Wespennest direkt an der Tür.
Gut, dass diese Tür nicht benutztbar ist (man würde sonst auf den Hof stürzen); es wäre momentan nicht möglich.


Hier nochmal der Blick vom Lagerraum zum momentanen Zugang von der Scheune aufs Dach.


Die Leiter befindet sich rechts vom Zugang und führt auf einen Zwischenabsatz (Scheunendecke) über den man auf den "Wohncontainer" gelangt.


Auf dem Zwischenabsatz,
 - der verbretterte Teil links ist der Wohncontainer -


Etwas andere Perspektive -mit Steinwolle.



Auf dem Wohncontainer.
Geradeaus unten st die Tür zum Lagerraum.
Abenteuerlich die offenliegenden Kabel der Stromversorgung.


Altes Stroh.
Auch nicht wirklich sympathisch angesichts der Stromkabel. Der Architekt war entsetzt!


Wer da wohl im Stroh wohnt? Ein Marder? Die Sch... daneben könnte von
einem sein.



Nochmal der Blick auf die Tür des Lagerraums, die Bodenklappe zur ehemaligen Werkstatt und den Teil - alles jenseits der kleinen Bretterwand - der abgerissen wird.


Hier liegen alte Dachisolierungen.
Sturm Lothar (Jahreswechsel 1999/2000) hatte das Dach abgedeckt und die alten Isolierungen blieben einfach liegen.
Augen auf beim Häuserkauf! Nun muss der Krempel entsorgt werden. Aber, dieser Teil wird sowieso abgerissen, dann kommt es auf die alte Steinwolle auch nicht mehr an.


Morsche Dielenbretter ließen einen nie so ganz entspannt auf dem Dach umherlaufen.

Samstag, 2. August 2014

Nix besonderes...

... war heute los.
Um halb 5 Uhr in der früh wurden meinen Menschen von einem Donnerschlag aus dem Schlaf gerissen und das jagte den weiblichen Mensch aus dem Bett in den Garten wo noch die Wäsche, weil Tags zuvor nicht ganz trocken geworden, auf der Leine hing.
Diese nächtliche Eskapade führte dann dazu, dass man verschlief und erst um 10 Uhr wieder aufwachte. Das war nicht weiter dramatisch, denn es war nichts besonders geplant. Nach einer weiteren Woche Urlaub stand wieder der leidige Putzkram auf dem Plan, was vom weiblichen Teil erledigt wurde, während der männliche Teil die Hunde spaziertechnisch vergnügte.

Die Nachmittagsgestaltung sah dann wie folgt aus:
Der männliche Teil wollte/musste arbeiten (Vorträge ausarbeiten) und der weibliche Teil hat Kochbücher gewälzt. Sie hat nämlich einen kleinen Spleen: Kochen in Mini-Cocotten.
Bisher beschränkte sich das auf die Anschaffung diverser kleiner Töpfe in verschiedenen Formen und Ausführungen und mehrerer Kochbücher.  In diesem Urlaub kommen Cocotten und Kochbücher endlich zum Einsatz.
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Das abendliche Menü sah dann wie folgt aus:

Appetizer: Minipizza
(Für den 2. Gang musste das Töpfchen mit Pizzateig abgedichtet werden und weil Teig übrig war wurden die kleinen Pizzen gezaubert)

1. Gang: Rindfleisch-Boullion mit Zitronengras, Koriander und Sternanis
(War zu viel Sternanis - das nächste mal viel weniger!)

2. Gang: Kalbfleisch-Schmortöpfchen mit Oliven und Paprika, dazu Risotto.
(Das war sehr köstlich)

Freitag, 1. August 2014

Ereignisreich...

... war der Tag heute.
Er begann damit, dass meine Menschen mit Chipie - dem weiblichen Vierbeiner - zum Tierarzt mussten. Chipie hatte sich vor ein paar Tagen eine tiefe Schnittverletzung an der Pfote zugezogen und  diese hatte nun einen Zustand angenommen, der es notwendig machte einen fachkundigen Blick darauf werfen zu lassen, zumal auch der Haustierarzt nach Übermittlung eines Fotos der selben Meinung war. Also ging es Vormittags nach Villé zum Tierarzt. Gott sei Dank ist es halb so wild. Die selbstbegonnene Behandlung mit einer antibiotikahaltigen Salbe muss fortgesetzt werden und zusätzlich gibt es ein Antibiotikum oral. Außerdem muss Chipie die Pfote schonen und das bedeutet, dass Chipie die nächsten Tage an der Leine gehen muss. Kein jagen und rumbrettern
- arme Chipie, das ist hart!
Was die Schonung der Pfote betrifft, war diese vergessen als man wieder in Lesseux aus dem Auto stieg. Meine Menschen hatten sie nicht gesehen, aber die Hunde sofort gerochen - die Hühner des Nachbarn waren im Vorgarten. Es war verdammt knapp und nur ein nach Chipie geworfener Kaffeebecher konnte sie stoppen. Anderenfalls hätte man wohl ein totes Huhn zu beklagen gehabt. Das soweit zum Thema Schonung der kaputten Pfote...

Nachmittags, das Wetter war schön, nicht zu warm, so um die 22°C, ging es auf einen gut 2-stündigen Spaziergang vom Chaume de Lusse zur Wegespinne,




mit Blick auf den Ormont,
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 vorbei an Bienenkörben,
(By the way:
Was ist Honig? Bienenkotze!
Und was ist Waldhonig? Bienenkotze aus Läusepisse!
Bon Appetit!)


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über den Col de Ralaine
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und Grand Sterpois,


mit interessanten Anblicken,


Einblicken
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 und weiteren schönen Aussichten


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