Mittwoch, 31. Mai 2017

Nach Schweden...

... ging es in diesem Jahr zur alljährlichen Mitgleiderversammlung des Europäischen Schraubenverbandes. Der diesjährigen Tagungsort war die ca. 30 Km nordöstlich von Göteborg liegende Schäreninsel Marstrand.


 Freitag, den 19.05.2018
Als Rahmenprogramm stand der Besuch der Stranverket Konsthall, einer Galerie für Zeitgenössischen Kunst, Fotografie, Malerei und Skulpturen, auf dem Programm.

Beim Betreten des Innenhofes beindruckt die riesige Frauenfigur Women beeing looked at von Sean Henry. Die Dame ist 2,60 m groß.

 

Sie wurde vom Künstler höchstpersönlich mit Autolack - weil dieser am widerstandsfähigsten für die Bedingungen unter freiem Himmel ist - bemalt.


Tolle Schrottskulpturen des Finnen Alpo Koivumäki


Die Autoreifen sind klar zu erkennenn.

 






Eine Sonderaustellung stellt Kunst aus, die gar nicht von sogenannten Künstlern stammt.
Frei nach dem Motto: "Jeder kann Kunst".

Die Schlange vor dem Plakat gehört nicht dazu, das ist eine weitere Schrottplastiken von
Alpo Koivumäki.







Vor den Toren des Museums steht die ebenfalls riesige Bronzestaue The Tower of Snow des auf Kuba geborenen Künstlers Enrique Martinez Celaya.


Ein Junge - nicht Kind, nicht Mann - trägt ein Haus auf seinem Rücken mit einem Gürtel um seinen Hals, der ihn fast erstickt. Das Haus soll die Kindheit symbolisieren, die man nach Meinung des Künsters sein ganz Leben lang mit sich herumschleppt.
Die des Künstlers war wohl nicht leicht ...


Am Nachmittag fand eine Führung durch die Festung Carlsten statt.
Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und diente in erster Linie dazu den eisfreien Hafen zu schützen.
Daneben war sie Gefängnis.
 

Der Führer "Kommandant" Eiwe Svanberg

 

führte in Uniform durch die Burg,

 

die, wie bereits erwähnt, als Gefängnis diente

 

und deren berühmtester Insasse Lasse Maja hier eingekerkert war.
Der gute Lasse Maja war eine Trickbetrüger. Als Frau verkleidet ließ er sich als Haushälterin anstellen und beraubte dann seine Dienstherren. Weil man anschließend eine Frau suchte, konnte er lange Zeit seiner Verhaftung entgehen. Nachdem er in einer Kirche das Kirchensilber geklaut hatte wurde er erwischt und zu lebenslanger Zwangsarbeit  auf der Festung verurteilt.

  

Er war ein guter Koch und durfte er sich in der Küche der Burg verdingen. So bekochte er auch den König Karl XIV. Johan von Schweden. Der König war eigentlich Franzose (geboren als
Jean Baptiste Bernadotte) und hasste die schwedische Küche. Lasse beglückte ihn mit einem französischen Mahl und wurde daraufhin vom König beegnadigt.


Weiter ging's durche dicke Mauern, 

 

vorbei an ehemaligen Stallungen


und eines Wachraums


zu einer weiteren Gefängniszelle, in der ein Gefangener in IIsolationshaft dem Wahnsinn verfiel und mit seinem Blut dieses Wandgemälde malte

 

Vom Dach des Turms

 

hat man einen tollen Blick auf Skagerrak

 

und Kattegat

 

Über steile Treppen 

 

und geheime Wege ging es wieder raus aus der Burg


Samstag, den 20.05.2017
Bootstour durch die Schären.



Mit einem Landgang auf der Schäreninsel Åstol,

 

 






 


um danach weiter gemütlich durch die Steininseln der Schären zu schippern.

 


Nächstes Jahr tagt der Europäische Schraubenverband nach Kroatien...




Sonntag, 14. Mai 2017

Brunello di Montalcino...

... gab es heute zum Essen (Rindergulasch mit Breznknödeln und Spitzkohlgemüse)


 Gekauft hatten ihn unsere Menschen vor fast einem Jahr auf ihrer Silberhochzeitsreise an ihrem Hochzeitstag am 31.05.2016.

Am Morgen des 31.05 ging es von Siena, wo sie ihr Quartier hatten, zunächst in die Umgebung zum Hundespaziergang.





Um im Anschluss die schöne Stadt Pienza zu besuchen.
Pienza gehört zum Weltkulturerbe und liegt auf einem Hügel über dem Orcia-Tal zwischen den Städten Montepulciano und Montalcino.

Links ein Teil der Renaissance-Fassade des Doms und rechts das Palazzo Comunale


Der Turm des Doms


  und der des Palazzo Comunale 
 

Die Stadtmauer

 

 von der Chipie einen Blick


ins Orcia-Tal warf.
 

Zurück gings zum Auto durch enge Gassen

  
vorbei an Läden, die Käse

 

und Olivenöl verkauften


Weiter ging es über Montepulciano - hier das Palazzo Comunale

 

und die Piazza Grande


mit ebenfalls spektakulären Ausblicken über typisch toskanische Dächer.


auf die  Kirche Madonna di San Biagio.
 

Zurück zum Auto ging es über ebenfalls enge Gassen und steile Treppen


nach Montalcino, das wegen eines aufziehenden Gewitters eine dramatischen Anblick bot.




Auf dem Weg zurück zum Hotel ging es durch Weinberge in denen vielleicht die Trauben für den Brunello wachsen.