Dienstag, 10. März 2015

Beknackter Tag!

War der gestrige Tag, schon doof genug, so konnte der heutige noch einen drauf packen. 
Als der weiblich Zweibeiner heute am späten Vormittag die Rückfahrt von Frankreich gen Deutschland antreten wollte, stelle er fest, dass am rechten Vorderrad des Leihwagens eine dicke Beule war. Mist! Der Anbumser an die Bordsteinkante gestern Abend war also nicht folgenlos geblieben. Blöde französische Maßnahmen zur Beruhigung von Ortsdurchfahrten, mit tükischen Verengungen oder Kurvenführung an Ortsein- bzw. -ausfahrten in Verbindung mit hohen Bordsteinkanten, die man im Dunklen wegen der funzeligen bis gar nicht vorhandenen Straßenbeuchtung nicht oder zu spät sieht. Wenn man dann noch etwas müde ist und ein nicht vertrautes Auto fährt kann es eben passieren, dass man die Kanten touchiert. So eben gestern - dabei ist die Strecke mit seinen Schickanen bestens bekannt.

Es war klar, dass man mit der Beule im Reifen keine lange Strecken fahren konnte, sollte oder durfte,  zu groß wäre die Gefahr eines Reifenplatzers.

Doch Gott sei Dank gibt es Claude - Claude hilft in der Not!

Also rief die Zweibeinerin Claude an und der konnte "Natürlemong" helfen. Es ging jedoch auf Mittag und in Frankreich nimmt man die Mittagspause sehr Ernst. Die Werkstatt war nun selbstverständlich geschlossen und würde erst um 14 Uhr wieder öffnen. Nun ja, das bedeute also 2 Stunden warten. Dejavu - das hatten wir doch erst gestern!

Immerhin hatte der Reifenhändler die richtigen Reifen, zumindest was die Größe betrifft. Die Marke hatte er leider nicht und weil die Räder einer Achse gleich sein müssen, mussten wohl oder übel zwei neue Reifen her. Es waren die beiden letzten. Man muss auch Glück haben!

Glück war es auch, als sich Claude mehr oder weniger beiläufig nach der Route erkundigte. Als er hörte,  dass es über Strassbourg gegen sollte, konnte er dringend abraten diese Strecke zu fahren. Französische Lastwagenfahrer streikten und blockierten die Autobahnen der großen Städte. Alternativ sollte der weibliche Zweibeiner die A5 Richtung Karlsruhe nehmen.  Dass das nicht klug war, stellte sich erst später heraus und so war es dann doch kein Glück.

Oh, oh, ausgerechnet die 5, immer voll, immer gestaut und gerne auch mal gesperrt. Und wie sollte es auch anders sein, so auch heute, und wohl wegen der Strassbourg-Blockade und dem damit verbundenen erhöhten Verkehrsaufkommen, vor allem an LKWs, heute erst recht. Gerade hatte sich der weibliche Zweibeiner bei einem Boxenstopp einen Kaffee geholt, als der Verkehrsfunk eine Vollsperrung der A5 verkündete und das Navi prompt zum Abfahren von der Autobahn riet, was der weibliche Zweibeiner auch befolgte, denn die Bergung des verunfallten Lastwagens sollte nicht vor 18 Uhr bewerkstelligt sein. Wie zu Erwarten war die Ausweichstecke total verstopft. Nach 2 Stunden Fahrt im Stop-und-Go-Modus war der weibliche Zweibeiner derart genervt, dass er beschloss nach Lesseux zurück zu kehren. Der Kopf brummte, der Magen hing auf den Knien und das Navi prognostizierte eine Ankunftszeit von ca 22 Uhr.

Glück ist einen Zweitwohnsitz zu haben!

Montag, 9. März 2015

Genervt....

... ist der weibliche Zweibeiner vom heutigen Tag.
Eigentlich fing er gut an, der Tag. Blauer Himmel, Sonnenschein. Perfektes Wetter für die geplante Fahrt nach Frankreich um am Zweitwohnsitz mal nach dem Rechten zu schauen. Schliesslich soll dort doch umgebaut werden. 
Doch zwischen Marburg und Gießen wurde die Fahrt durch das Aufleuchten zweier Kontrollleuchten am Armaturenbrett gestoppt. Das Bordbuch verhieß nichts Gutes und der Anruf in der heimatlichen Werkstatt machte das Aufsuchen der nächstgelegenen VW Werstatt dringlich. Diese fand sich Gott Lob in nur 8 Km Entfernung in Lollar. Die Aussage des Anlysegerätes legte das Auto sofort lahm. Irgendein Ventil am Katalysator ist defekt. Weiterfahren unmöglich. 
Mist! 
Doch wofür hat man eine Mobilitätsgarantie! 
Ein Ersatzfahrzeug sollte her. Dies erwies sich nicht so einfach wie gedacht. Die beiden Fahrzeuge der Werkstatt waren unterwegs und das Hauptgeschäft in Gießen hatte auch kein einziges Auto zur Verfügung. Während der weibliche Zweibeiner schon mal das eigene Auto ausräumte, telefonierte man mit diversen Mietwagenverleihern und siehe da, dort bekam man einen Wagen. 

Mit zwei Stunden Verzögerung ging es weiter Richtung Frankreich. 
Wegen der Zeitverzögerung geriet man voll in den Berufsverkehr von Strassbourg. Den hatte der weibliche Zweibeiner durch die zeitige Abfahrt eigentlich umgehen wollen.
Etwas genervt kam sie in Leeseux und stellte voller Entsetzen fest, dass die Umbauarbeiten noch immer nicht begonnen haben. 
Super genervt ist der weibliche Zeibeiner deswegen!

Und nun wartet auch noch ein riesiger Stapel Bügelwäsche, was die Laune nicht gerade hebt!



Zwei Stunden später: